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Verkehr und Stadtentwicklung


Verkehr & Stadtentwicklung

Ansprechpartner: Reinhold Weise

Kontakt: r.weise@pro-ebersberg.de


Mit Sicherheit unterwegs, barrierefrei und ohne Blechkolonne.

 

Eine sichere Staatsstraße

Dass die Kreisstadt ein Verkehrsproblem hat, traut sich niemand mehr zu bestreiten. Auf Druck der Bürgerschaft hat sich deswegen auch 2018 im Rathaus ein Arbeitskreis gegründet, ohne dass bislang Ergebnisse darüber nach draußen gelangt sind. Die Stadt muss fußgänger- und radfreundlicher werden – im Kleinen und Großen. 

 

Die mitten durch den Ort verlaufende Staatsstraße 2080 zerschneidet Ebersberg beinahe. Ohne Gehsteige und Fahrradspur und zudem zu eng in der Mitte ist sie ein Sicherheitsrisiko, vor allem wegen der Hunderte von LKW, die dort zu jeder Tageszeit mehr oder weniger schnell entlangfahren. 

 

Die dringend notwendige Anpassung der städtischen Verkehrsinfrastruktur an den stetig wachsenden innerörtlichen und Durchgangsverkehr hat in den letzten 10 Jahren faktisch nicht stattgefunden (ausgenommen die Eröffnung der Südumgehung 2011).

 

Als Wählergemeinschaft wollen wir definitiv eine Lösung für das Verkehrsproblem St 2080.

Und zwar eine Lösung, die wir auf Ebersberger Grund umsetzen, also im eigenen Verantwortungsbereich. Dabei suchen wir eine Lösung, die so viel Akzeptanz wie möglich hat: so viel Tunnel wie möglich bzw. nötig.

  • Wir wollen eine Lösung, die die größtmögliche Entlastungswirkung hat.
  • Wir wollen die Umsetzung so schonend, naturnah und eingebunden in den Landschaftsverbund wie möglich.
  • Wir präferieren die Tunnellösung, verlieren aber die Ostumfahrung nicht aus den Augen, sollte der Tunnel aus technischen oder finanziellen Gründen nicht zu realisieren sein. Und wir schieben nichts auf die lange Bank. 

Mehr Platz für Radler

Mit gutem Gewissen radeln und das Fahrrad sicher wissen: Wir schaffen an strategisch wichtigen Plätzen in der Stadt (z.B. e-EinZ, Marienplatz, Freibad Klostersee, Bahnhof) ausreichend Fahrradparkplätze mit Ladesäulen zum Auftanken von Elektrorädern, und zwar noch in 2020.

 

Wir planen und realisieren ein durchgehendes sicheres Radwegnetz durch die Stadt, um Ebersberg von Nord nach Süd bzw. von Ost nach West gut durchfahren zu können. Die Anbindung der Wohngebiete ist selbstverständlich. Zudem ist die Ausschilderung sinnvoll und priorisiert auch mal den Fahrradfahrer. Fahrradstraßen wie in München sind zu durchdenken.

Wir binden die Nachbargemeinden an dieses Radwegnetz an, um diese sicher und wo möglich vom Autoverkehr getrennt erreichen zu können (z.B. Ebersberg - Grafing Bahnhof).

 

Sicheres Abbiegen und keinen Stau generieren: Lösung Amtsgerichtskreuzung

Eine mögliche Lösung für die Amtsgerichtskreuzung ist mehr Platz für den Kreuzungsquerschnitt, d.h. eine Kreuzung mit Mittelinsel in Form eines Kreises oder eines Ovals in Verbindung mit einer intelligenten Lichtzeichenanlage, die den Verkehr mittels Schleifen im Asphaltbelag und Kameras auf den Masten detektieren kann. Die "mitdenkenden" Ampeln leiten die Verkehrsströme mit hoher Leistungsfähigkeit durch den Verkehrsknoten ähnlich wie in einem Kreisverkehr. Die Lichtzeichenanlagen bieten zudem gesicherte Querungsmöglichkeiten für die schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger. Realisierung so schnell wie möglich, umfangreiche Planungen sind notwendig. 

 

Zu Fuss durch die Stadt

Die Bürgersteige in der Innenstadt sind entweder nicht vorhanden, zu schmal oder der gewählte Belag ist für ältere Menschen und Menschen mit Gehbehinderungen absolut ungeeignet, d.h. wir gestalten diese Fußwege neu bzw. bauen neue. Schulwege werden im Zuge dieser Maßnahmen sicher und ermöglichen die Reduzierung der „Mama-Taxis“. Unser Ziel ist eine barrierefreie Innenstadt. 

 

Mehr ÖPNV innerhalb Stadt

Den Bus nehmen statt ins Auto zu steigen. Es muss einfacher werden, innerhalb der Stadt zum Einkaufen, zum Sport, zur Schule zu kommen, gerade auch für Kinder, damit das „Elterntaxi“ in der Garage bleibt: Wir brauchen einen Rufbus, der per APP oder Telefon bestellt werden kann: Maximal 200 Meter von Ihrer Wohnung entfernt steigen Sie ein und fahren zum Krankenhaus und nehmen dabei noch die Nachbarin zum Blumenladen, den Asylbewerber zum Landratsamt und die Kindergartengruppe zum Spielplatz mit, damit sich die Fahrt rentiert, öko-logisch!.  Das Ganze für einen erschwinglichen Betrag. Verfügbarkeit des Angebotes unter der Woche vormittags und an manchen Tagen auch nachmittags. Das hängt letztlich von den Nutzern, also Ihnen ab. Realistischer Realisierungszeitraum: im Laufe des Jahres 2021.



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