Unsere Themen

MOBILITÄT

Verkehrsentlastung

Die Hauptstraße ST2080 mit ca. 16.000 täglichen Fahrzeugbewegungen verursacht eine enorme Belastung. Um die Sicherheit vor allem für Kinder, Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, arbeiten wir daran, den Verkehr zu reduzieren, u. a. den Schwerlastverkehr umzuleiten. Wir prüfen die Umwidmung der ST2080 in eine Gemeindestraße, um die Planungs- und Umsetzungshoheit in die Stadt zu bringen. Neben einem flächendeckenden Tempo 30-Limit in der Stadt, ziehen wir straßenbauliche Veränderungen und fest installierte Geschwindigkeitsmessstellen in Betracht.

 

Ausbau nachhaltiger Mobilität

Der ÖPNV soll durch optimierte Fahrzeiten der Buslinie 448 und neue Anbindungen (Waldsportpark, Dachsberg) verbessert werden. Radverkehr wird durch Fahrradstraßen und zusätzliche Abstellplätze gestärkt. Fußgängerfreundlichkeit soll durch bessere Ampelschaltungen, verbreiterte Übergänge und Gehsteigabsenkungen erhöht werden.

 

Lokale Verkehrsorganisation und Parkraum

Anliegerstraßen, die faktisch zu Durchfahrtsstrecken geworden sind, sollen wieder entlastet werden. Das Parken von Wohnmobilen soll reguliert und über günstige Dauerstellplätze am Volksfestplatz geordnet werden. Das bestehende integrierte Mobilitätskonzept (IKM) soll mit realisierbaren Maßnahmen aktiv umgesetzt werden.

 


SOZIALES und GEMEINSCHAFT

Bürgerbudget – gemeinsam gestalten

Mit einem Bürgerbudget sollen die Ebersbergerinnen und Ebersberger jedes Jahr selbst entscheiden, wofür ein Teil des städtischen Haushalts eingesetzt wird. So werden gute Ideen direkt aus der Bürgerschaft Wirklichkeit – für ein lebendiges Miteinander.

 

Begegnungsstätte Klosterbauhof

Gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern haben wir Ideen für den Klosterbauhof gesammelt – jetzt geht es an die Umsetzung. Wir wollen dort einen offenen Treffpunkt schaffen – mit hoher Aufenthaltsqualität, Raum für Begegnung, Kultur und Austausch im Herzen unserer Stadt.

 

Wohnen für alle Generationen

Wohnen in Ebersberg soll bezahlbar und lebenswert bleiben. Wir setzen uns für seniorenfreundliches Wohnen, Wohnungstauschprogramme, gute Quartiersplanung und Mehrgenerationenwohnen ein.

 

Spielplätze & Freizeitflächen

Kinder und Jugendliche brauchen attraktive Orte zum Spielen und Treffen. Wir wollen Spiel- und Freizeitflächen erneuern und erweitern – mit Beteiligung der jungen Nutzerinnen und Nutzer. Ein konkretes Ziel: die Neugestaltung des Spielplatzes und der Liegefläche im Familienbad Klostersee.

 

Sportstadt Ebersberg

Ebersberg lebt vom Sport! Wir stehen für eine durchdachte Gesamtplanung der Sportstätten, die Vereine, Schulen und Freizeitsport einbindet. Gezielte Investitionen schaffen Raum für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft.

 

Kulturstadt Ebersberg bewahren

Ebersberg hat ein starkes kulturelles Leben – vom alten kino bis zu unseren Vereinen. Wir wollen diese Vielfalt bewahren und fördern. Kultur verbindet Menschen und macht unsere Stadt lebenswert.

 


GEWERBE

Eine starke lokale Gewerbestruktur ist das Rückgrat unserer Stadtgemeinschaft Ebersberg. Die Bedürfnisse der Gewerbetreibenden müssen gezielt wahrgenommen und vernetzt werden. Jeder einzelne Betrieb ist wichtig. Jeder einzelne Arbeitsplatz zählt. Ebersberg soll, auch mit den vielen Betrieben in den Ortsteilen, als wirtschaftlich starker Standort positioniert werden, von dem alle Bürgerinnen und Bürger profitieren:

 

Gewerbe ist Chefsache

Das Gewerbe muss wieder zur Chefsache gemacht werden und der Bürgermeister als zentraler Ansprechpartner fungieren. Flächen aktiv vermarkten. Die Einführung eines systematischen Leerstandsmanagements ist wichtig. Dies soll für die aktive Vermarktung von Flächen eingesetzt werden.

 

Gewerbe ausbauen

Die ausgewogene Entwicklung der Gewerbegebiete und die Ansiedlung neuer Unternehmen, z. B. eines Elektromarktes, unterstützen wir. Ebenso möchten wir das Gebiet in Langwied mit weiterem Gewerbe abrunden.


ENERGIE und NATUR

Wir wollen lokal Verantwortung übernehmen und nachhaltig mit unserer Natur umgehen.

 

Lokale Erzeugung und Nutzung von erneuerbarer Energie:

Wir setzen uns für Bürger-Windräder auf Ebersberger Gemeindegebiet ein. Lokal erzeugte erneuerbare Energien vermeiden CO2-Emmissionen. Wir wollen 100 % Bürgerbeteiligung, denn die Wertschöpfung der Region soll als Wirtschaftskraft auch in der Region bleiben.

Unterstützung einer kommunalen Wärmeenergieplanung zur Fernwärme. Damit sollen auch Photovoltaik- und Windkraft-Überschüsse zur Vermeidung von Abschaltzeiten genutzt und gespeichert werden.

 

Schutz des Egglburger Sees

Der Egglburger See ist sowohl für die Ebersberger Bürgerinnen und Bürger, als auch die vielen Erholungsuchenden über den Landkreis hinaus, ein wertvoller Erholungsort. Wir wollen die Verlandung des Egglburger Sees stoppen bzw. durch sanfte und lokale Eingriffe im Naturschutzgebiet verlangsamen. 

  • Dazu muss der derzeitige Nährstoffeintrag nachhaltig reduziert werden. Dies erreichen wir durch enge Zusammenarbeit mit unseren Ebersberger Landwirten.
  • Um der sommerlichen Algenbildung entgegenzuwirken, halten wir lokale Vertiefungen des Sees für sinnvoll.
  • Die Weiherkette würde davon, wie auch die Qualität des Badewassers im Klostersee profitieren.

 


GEMEINWOHLÖKONOMIE (GWÖ)

Wir streben an, dass die Stadt Ebersberg in den nächsten 5 Jahren eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt und diese dann in regelmäßigen Abständen überprüfen lässt.

 

Die Gemeinwohlökonomie versteht Wirtschaft und Verwaltung als Instrumente zur Förderung des Gemeinwohls. Diese Orientierung ist verfassungsrechtlich verankert. Art. 151 der Bayerischen Verfassung stellt klar, dass wirtschaftliche Tätigkeit dem Gemeinwohl zu dienen hat. Die GWÖ liefert dafür ein praktikables Umsetzungsmodell, das bereits von einzelnen Kommunen (z. B. Kirchanschöring, Postbauer – Heng) als Vorbild genutzt wird.

 

Die Gemeinwohl-Bilanz bewertet wirtschaftliches und politisches Handeln anhand klarer Kriterien wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit und Mitbestimmung. Die Logik ähnelt einem Bonuspunkte-System und macht gesellschaftlichen Mehrwert messbar und vergleichbar. Anwendung auf kommunaler Ebene besonders bei:

  • gemeinwohlorientierter Beschaffung und Vergabe öffentlicher Aufträge
  • Stärkung regionaler Betriebe mit Fokus auf Klima
  • Inklusion und Fairness,
  • Transparenz der politischen Prozesse
  • strukturierter Bürgerbeteiligung bei relevanten Projekten